Industrie

Industriekauffrau/-mann

Was wird erwartet?

Für den Ausbildungsberuf Industriekaufmann/-frau gilt seit dem Schuljahr 2024/2025 ein neuer Lehrplan und eine neue IHK-Prüfungsordnung. Elemente des Projektmanagements werden dabei ebenso betont wie berufs-, fach- und fremdsprachenspezifische Kompetenzen. Die ganzheitliche und lösungsorientierte Sichtweise auf komplexe Problemstellungen vor dem Hintergrund der digitalen Arbeits- und Geschäftswelt ist ein integrativer Bestandteil aller Lernfelder.

Als Industriekauffrau/-mann sind Sie in einem Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen tätig.

Ihr kaufmännisch-betriebswirtschaftliches Aufgabenfeld erstreckt sich über alle Bereiche eines Industriebetriebs, wie z. B. Materialwirtschaft, wo Sie Waren einkaufen und die Materialbestände überwachen. Im Vertrieb und Marketing nehmen Sie Aufträge entgegen, führen Verkaufsverhandlungen, schreiben Rechnungen und planen Marketingmaßnahmen. Im Personalwesen ermitteln Sie z. B. den Personalbedarf und im Finanz- und Rechnungswesen überwachen Sie den Zahlungsverkehr. In dieser Ausbildung erlangen Sie neben Fachqualifikationen auch arbeitsfeldübergreifende Kompetenzen.


Lehrplan und Prüfungsordnung

Was was sind die Inhalte und was wird gefordert?

Lehrplan und Prüfungsordnung


Unterrichtsorganisation

Jahrgangsstufe Anzahl der Unterrichtstage Wöchentlich 14-tägig
10 1,5 Montag Donnerstag (A-Woche)
11 1,5 Dienstag Donnerstag (B-Woche)
12 1 Mittwoch ---

Lernfelder und Stundentafel

Überblick über Lernfelder und Stundentafel


Voraussetzungen

Was bringe ich mit?

Der Großteil der angehenden Industriekaufleute verfügt über einen mittleren Bildungsabschluss oder über eine Hochschul-/Fachhochschulreife. Nur ein geringer Teil beginnt die Ausbildung mit oder ohne Mittelschulabschluss.

Der Umgang mit Zahlen sowie mit betriebswirtschaftlichen Sachverhalten ist für Industriekaufleute selbstverständlich. Ein Händchen für Mathematik ist sicherlich von Vorteil.

Ausbildungsdauer

Wie läuft die Ausbildung ab?

In den meisten Fällen absolvieren Industriekaufleute ihre duale Ausbildung in Industrieunternehmen oder im Handel. Die Ausbildungsdauer beträgt grundsätzlich drei Jahre. Je nach schulischer Vorbildung und bei besonders guten Leistungen besteht die Möglichkeit, die Ausbildung auf zweieinhalb Jahre zu verkürzen. In seltenen Fällen ist eine Verkürzung auf zwei Jahre möglich.

Die Abschlussprüfung besteht aus einem Teil 1 der Abschlussprüfung nach der Hälfte der Ausbildungsdauer und einem Teil 2 der Abschlussprüfung am Ende der Ausbildung.

Industriekaufleute #Experten

Nach der Ausbildung

Wie geht's danach weiter?

Als Industriekaufmann / Industriekauffrau finden Sie in fast allen Wirtschaftsbereichen einen Job. Ihre beruflichen Aussichten sind sehr gut. Industriekaufleute werden z. B. in der Elektroindustrie, im Fahrzeugbau, Maschinen- und Anlagenbau,  im Baugewerbe,  in der Medizin- oder IT-Technik gesucht.

Durch die breit angelegte und sehr fundierte Ausbildung sind Industriekaufleute sehr vielseitig einsetzbar. Außerdem sind sie in der Lage, sich in neue Bereich schnell einzuarbeiten und betriebswirtschaftliche Prozesse in kürzester Zeit zu optimieren.